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Ein bisschen Spaß muss sein

Trotz stressigen Tagen und viel Arbeit muss auch für ein wenig Erholung gesorgt sein. Damit der Kopf wieder frei wird und die Arbeit leichter von der Hand geht, finden Sie hier eine kleine Sammlung von spaßigen Geschichten.

 

Vom Rechenknecht zum Bauingenieur

1. Rechenknecht oder Computervirtuose

Er hat irgendwann einmal die Eingabeanweisungen einiger Softwarehäuser begriffen und beherrscht das Lochen und Abheften von Computerseiten in Ordner.

2. Statiker

Nach einigen Jahren Berufstätigkeit und vielen Hinweisen von Prüfingenieuren haben manche dieser Computervirtuosen dann erkannt, dass entweder ihr Programm einen Fehler hat, sie doch bei der Eingabebeschreibung etwas missverstanden haben oder die Programmentwickler einfach so "unfähig" waren, dass sie nicht selbst voraussehen konnten, dass das ermittelte Ergebnis so nicht ausgeführt oder konstruiert werden kann. Diese Weiterentwicklung in der Ingenieurswerdung kann nun einen Computerausdruck auch interpretieren und darf sich Statiker nennen.

3. Tragwerksplaner

Einige dieser Spezies haben nun durch eine Laune der Natur auch noch die Fähigkeit mitbekommen, selbst zu denken und zu analysieren. Irgendwann fiel ihnen auf, dass wenn man die Stützenstellung in dem Vorentwurf des Bauzeichner des Architekturbüros einmal ändert geringere Unterzugshöhen und/oder geringere Durchbiegungen herauskommen und dies so regelmäßig passiert, dass man das auch ohne Computer voraussagen kann. Wenn diese Statikermutation auch noch Selbstbewusstsein mit in die Wiege gelegt bekommen hat und sich traut, beim Architekten zu hinterfragen, ob man nicht darüber einmal reden könne, wird auf einmal erfahren, dass der schon immer darauf gewartet hat, dass sein Statiker nun endlich Tragwerksplaner wird.

Innerlich denkt er (der Architekt) bei sich allerdings auch noch: "Wenn er (der neue Tragwerksplaner) nun auch noch der deutschen Sprache so weit mächtig wäre, dass er mir die technischen Zusammenhänge auch noch anschaulich schildern könnte, das wär's!"

4. Bauingenieur

Nach vielen Jahren Berufstätigkeit erinnern sich dann einige dieser inzwischen selbst denkenden und kommunikationsfähigen Tragwerksplaner, dass sie eigentlich auch mal Hochbaukonstruktion, Bauphysik und Baubetrieb studiert hatten. Mancher Polier, Generalunternehmer oder kritischer Auftraggeber hat daran sicherlich auch seinen Anteil, weil er von dem Tragwerksplaner nicht nur Verbalstatik abgefordert hat, sondern auch eine Planung, die die Belange der mit beeinflussten Disziplinen versteht und berücksichtigt.

Ein Tragwerksplaner, der erkennt, dass sich eine Decke in 6 Metern Höhe einfach schlecht örtlich schalen lässt, der selbständig seine Architekten auf Abdichtungsprobleme oder den Kollegen aus der Bauphysik auf eine entstandene Wärmebrücke hinweist oder der in seinem Tragwerksentwurf bedenkt, dass der TGA-Planer wahrscheinlich auch noch durch seine Unterzüge durch muss, darf sich eines Tages dadurch selbst adeln, indem er sich mit Stolz Bauingenieur nennt.

Wenn dieser geadelte Bauingenieur dann auch noch ein "Kümmerer" ist, d.h. sich selbst unaufgefordert und vorausschauend um etwas kümmert, wäre ja ein Adliger mit Hosenbandorden.1

1Da wir in unserem Büro die Monarchie abgeschafft haben, wird bei uns der Hosenbandorden auch an Nichtadlige verliehen. So könnte z.B. auch einmal ein Lehrling (= Lernwilliger, im Gegensatz zum Auszubildenden) diesen Orden verdienen, wenn er einmal selbständig erkennt, dass der Kühlschrank mit Getränken aufgefüllt werden müsste und sich hierum unaufgefordert auch kümmert.

 

Unfallbericht eines Dachdeckers

Der folgende Bericht eines Dachdeckers ist an eine Versicherungsgesellschaft gerichtet und beschreibt die Folgen einer unüberlegten Handlung.

 

In Beantwortung Ihrer Bitte um zusätzliche Informationen möchte ich Ihnen folgendes mitteilen:

Bei Frage 3 des Unfallberichtes habe ich ungeplantes Handeln als Ursache meines Unfalls angegeben. Sie baten mich, dies genauer zu beschreiben, was ich hiermit tun möchte.

Ich bin von Beruf Dachdecker. Am Tag des Unfalles arbeitete ich allein auf dem Dach eines sechsstöckigen Neubaus. Als ich mit meiner Arbeit fertig war, hatte ich etwa 250kg Ziegel übrig. Da ich sie nicht die Treppe hinunter tragen wollte, entschied ich mich dafür, sie in einer Tonne, die an einem Seil befestigt war, das über eine Rolle lief, an der Außenseite des Gebäudes hinunterzulassen.

Ich band also das Seil unten auf der Erde fest, ging auf das Dach und belud die Tonne. Dann ging ich wieder nach unten und band das Seil los. Ich hielt es fest, um die 250 kg Ziegel langsam herunter zu lassen. Wenn Sie in Frage 11 des Unfallbericht-Formulars nachlesen, werden Sie feststellen, dass mein damaliges Körpergewicht etwa 75 kg betrug. Da ich sehr überrascht war, als ich plötzlich den Boden unter den Füßen verlor und aufwärts gezogen wurde, verlor ich meine Geistesgegenwart und vergaß, das Seil loszulassen.

Ich glaube, ich muss hier nicht sagen, dass ich mit immer größerer Geschwindigkeit am Gebäude hinauf gezogen wurde. Etwa im Bereich des dritten Stockes traf ich die Tonne, die von oben kam. Dies erklärt den Schädelbruch und das gebrochene Schlüsselbein.

Nur geringfügig abgebremst, setzte ich meinen Aufstieg fort und hielt nicht an, bevor die Finger meiner Hand mit den vorderen Fingergliedern in die Rolle gequetscht waren. Glücklicherweise behielt ich meine Geistesgegenwart und hielt mich trotz des Schmerzes mit aller Kraft am Seil fest. Jedoch schlug die Tonne etwa zur gleichen Zeit unten auf dem Boden auf und der Boden sprang aus der Tonne heraus. Ohne das Gewicht der Ziegel wog die Tonne nun etwa 25 kg. Ich beziehe mich an dieser Stelle wieder auf mein in Frage 11 angegebenes Körpergewicht von 75 kg. Wie Sie sich vorstellen können, begann ich nun einen schnellen Abstieg.

In der Höhe des dritten Stockes traf ich wieder auf die von unten kommende Tonne. Daraus ergaben sich die beiden gebrochenen Knöchel und die Abschürfungen an meinen Beinen und meinem Unterleib. Der Zusammenstoß mit der Tonne verzögerte meinen Fall, so dass meine Verletzungen beim Aufprall auf dem Ziegelhaufen gering ausfielen, und so brach ich mir nur drei Wirbel.

Ich bedaure es jedoch, Ihnen mitteilen zu müssen, dass ich, als ich da auf dem Ziegelhaufen lag und die leere Tonne sechs Stockwerke über mir sah, nochmals meine Geistesgegenwart verlor. Ich ließ das Seil los.

 

Projektsteuerer

Es war einmal ein Schäfer, der in einer einsamen Gegend seine Schafe hütete. Plötzlich tauchte in einer großen Staubwolke ein nagelneuer Cherokee Jeep auf und hielt direkt neben ihm. Der Fahrer des Jeeps, ein junger Mann im Brioni-Anzug, Cerutti-Schuhen, Ray Ban-Sonnenbrille und einer YSL-Krawatte steigt aus und fragt ihn: "Wenn ich errate, wie viele Schafe Sie haben, bekomme ich dann eins?" Der Schäfer schaut den jungen Mann an, dann seine friedlich grasenden Schafe, und sagt ruhig "in Ordnung".

Der junge Mann parkt den Jeep, verbindet sein Notebook mit dem Handy, geht im Internet auf eine NASA-Seite, scannt die Gegend mit Hilfe seines GPS-Satellitennavigationssystems, öffnet eine Datenbank und 60 Excel-Tabellen mit einer Unmenge Formeln. Schließlich druckt er einen 150-seitigen Bericht auf seinem Hi-Tech-Minidrucker, dreht sich zu dem Schäfer um und sagt: "Sie haben hier exakt 1.586 Schafe." Der Schäfer sagt: "Das ist richtig, suchen Sie sich ein Schaf aus." Der junge Mann nimmt sein Schaf und lädt es in den Jeep ein.

Der Schäfer schaut ihm zu und sagt: "Wenn ich Ihren Beruf errate, geben Sie mir das Schaf dann zurück?" Der junge Mann antwortet: "Klar, warum nicht." Der Schäfer sagt: "Sie sind ein Projektsteuerer." "Das ist richtig, woher wissen Sie das?" will der junge Mann wissen. "Sehr einfach," sagt der Schäfer, "erstens kommen Sie hierher, obwohl Sie niemand hergerufen hat; zweitens wollen Sie ein Schaf als Bezahlung haben dafür, dass Sie mir etwas sagen, was ich ohnehin schon weiß; und drittens haben Sie keine Ahnung von dem, was ich mache, denn Sie haben sich meinen Hund ausgesucht."

 

Noahs Arche

Was würde passieren, wenn Noah in der heutigen Zeit eine Arche bauen sollte?